WARUM ZU UNS ALS THERAPEUTEN?

Weil wir wirklich Schmerzen und diverse Störungsbilder behandeln dürfen! Es geht nicht nur darum, eine Eiskabine Ein- und Ausschalten zu können. Der Behandler solle vielmehr Kenntnis davon haben, was durch den Kältereiz im Körper passiert und warum etwas passiert. Nur so kann er im Anschluss der Behandlung auch entsprechende Symptome fachgerecht deuten. Viel wichtiger aber ist es vor einer Behandlung einzuschätzen, ob die Kältetherapie überhaupt das geeignete Therapieverfahren ist. Ihre Vorteile sind mitunter:   Staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung Überwachung durch das Gesundheitsamt Abrechnung mit privaten Krankenversicherungen und Beihilfe nach GebüH möglich Höchstmaß an Sicherheit bzgl. vertraulicher Gesundheitsdaten sowie Verschwiegenheitspflicht Fachliche Qualifikation und entsprechende Ausbildungen Seit über 12 Jahren in der Gesundheitsbranche tätig Umfangreiches Wissensspektrum und Erfahrungswerte Umfassendes Netzwerk an Ärzten und Therapeuten Bei Bedarf ergänzende Therapiemethoden

WISSENSWERTES UND ALLGEMEINES

Die Ganzkörperkältetherapie kann Schmerzpatienten Linderung ihrer Leiden bringen. Mit -160°Celsius wird dem Schmerz zu Leibe gerückt. Bekanntermaßen ist Kälte ein Heilmittel zur Abschwellung bei Verletzungen und zur Schmerzlinderung. Diese Erkenntnis findet in der Eiskabine ihre Weiterentwicklung. Die Ganzkörperkältetherapie (Kryotherapie) zählt zu den physikalischen Therapieverfahren und wird bisher vor allem in Kur- und Reha-Zentren eingesetzt. Hier werden bevorzug chronische Schmerzen und Gelenkserkrankungen behandelt. Wir bieten dieses Verfahren erstmals in ambulanter Praxis in der Region Köln-Bonn an und waren der erste Anbieter in Nordrhein-Westfalen. Gesundheits Check Grundsätzlich sollte man die Eiskabine nur dann nutzen, wenn man sich wohl und gesund fühlt. Wer Ängste oder gar Panik vor der bevorstehenden Kälte hat, sollte auf eine Anwendung verzichten. Ein Aufklärungsgespräch sowie ein Gesundheits Check vorab sind unverzichtbar. Gegebenenfalls wird der Blutdruck vor der Anwendung nochmals kontrolliert. Ausschließungsgründe Wenn Sie unsicher sind, ob Sie unter einer der genannten Störungen leiden, sprechen Sie uns gerne an.   Blutdruck über 160/90 mm Hg (Dieser Wert stellt die absolute Einlassgrenze für den Eintritt in die Kältekammer dar.) akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen (koronare Herzerkrankung sowie schwere Formen von Herz-Rhythmus-Störungen) Herzschrittmacher Arteriellen Durchblutungsstörungen Asthma, wenn bei Kälte Verschlechterung eintritt trophischen Gewebsstörungen Kälteallergien Sensibilitätsstörungen (Polyneuropathien) Epilepsie Platzangst, Panikattacken Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), wenn Neigung zu Unterzucker besteht Weißfingerkrankheit (Morbus Raynaud)   Vorbereitung Nach dem erfolgten Aufklärungsgespräch und dem Gesundheits Check geht es in die Eiskabine. Wichtig ist, dass Haut und Haare trocken sind - man sollte nicht schwitzen. Sie ziehen sich bis auf die Unterwäsche aus und legen unbedeckten Schmuck ab. Zum Schutz empfindlicher Körperstellen trägt man jedoch Handschuhe, dicken Socken und Filzschuhe. In der Eiskabine Trotz der niedrigen Temperaturen ist die Kälte gut ertragbar. Das liegt daran, da es sich um eine recht trockene Kälte handelt. Sensible Haut kann jedoch schon einmal mit kurzer Rötung reagieren. Das aber bildet sich zeitnah zurück. Während der Anwendung besteht ein direkter Sicht- und Sprechkontakt zum Behandler. Bei Unwohlsein kann man die Eiskabine jederzeit durch selbstständiges Öffnen der Türe verlassen. Nach der Anwendung kommt es zu einer Gefäßerweiterung und damit zu einer verstärkten Durchblutung. Das kann zu einem Kribbeln der Haut führen. Durch die Kälte wird mitunter das endokrinologische System (Hormonsystem) stimuliert, so dass es oftmals zu einem positiven Stimmungsumschwung kommt. Die meisten Klienten und Patienten verlassen besser gelaunt die Eiskabine. Wirkungsweise – Kälte gegen den Schmerz Die Ganzkörperkältetherapie wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Regenerations- und Heilprozesse werden durch die Kältetherapie beschleunigt. Die Skelettmuskulatur wird positiv beeinflusst weil der Spannungszustand, die Durchblutung und der Stoffwechsel auf den Kältereiz reagieren. Vereinfacht ausgedrückt findet folgendes im Körper statt: Durch den Kältereiz verengen sich die Blutgefäße, so dass eine Reduktion der Blutversorgung im äußeren Körperbereich erfolgt. Nach einer Behandlung versucht der Körper wieder die normale Körpertemperatur zu erreichen – bei dieser Erwärmung weiten sich die Gefäße wieder, so dass bei der reaktiven Mehrdurchblutung Abfallstoffe abtransportiert werden und ein vermehrter Zustrom an Sauerstoff für eine Leistungssteigerung sorgt. Nicht zu Letzt werden durch den kräftigen Kältereiz auf die Körperoberfläche die Reflexbahnen positiv beeinflusst, was Einwirkungen auf zentrale Steuerungsfunktionen sowie auf das Endokrinologische- und das Immunsystem haben. Dies erklärt mitunter die schmerzlindernde Wirkung. Die Wirkung auf das Nervensystem hat auch Einfluss auf den Muskeltonus. Dieser wird gesenkt (die Muskulatur wird weicher) und sorgt damit für einen muskelentspannenden Effekt. Der oftmals zu beobachtende Zusammenhang zwischen erhöhter Muskelspannung und Schmerz kann so unterbrochen werden. Das Ergebnis: Der Muskeltonus wird gesenkt und Verspannungen gelöst – das reduziert die Schmerzen. Dauer der Wirkung Viele Klienten und Patienten berichten davon, dass bereits eine einmalige Anwendung der Eiskabine für einige Stunden Schmerzlinderung oder Schmerzfreiheit sorgen kann. Bei manchen Klienten und Patienten stellt sich die Besserung erst später ein - oftmals aber auch schon nach fünf bis zehn Anwendungen. Viele Patienten berichten von lang anhaltenden Effekten bis zu mehreren Monaten bei wiederholter Anwendung. Sinnvollerweise kann die Zeit der Schmerzreduktion oder Schmerzfreiheit für weitere therapeutische Zwecke genutzt werden – bspw. beim Bewegungstraining um den Bewegungsradius einzelner Gelenke zu verbessern. Gerade Klienten und Patienten mit chronisch entzündlichem Rheuma oder Arthrose haben eine gute Chance, dass sie ihre kranken Gelenke wieder einigermaßen schmerzfrei bewegen können.   Anwendungsgebiete Die Ganzkörperkältetherapie ist besonders geeignet bei: chronischen Schmerzen entzündlichen oder degenerativen Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen Rheumabeschwerden (z.B. bei primär chronischer Polyarthritis oder Morbus Bechterew) Muskelschmerzen weichteilrheumatische Erkrankungen, z.B. Fibromyalgie Schmerzen nach Operationen und Verletzungen akuten Sportverletzungen akuten Schmerzen Neben der Schmerzlinderung steigert die Ganzkörperkältetherapie aber auch das allgemeine Wohlbefinden. Wie schon erwähnt, kommt es zu einer erhöhten Ausschüttung von Hormonen und führt damit zu einer Stimmungsverbesserung. Durch den entzündungshemmenden und  juckreizlindernden Effekt bringt die Kältetherapie auch Linderung bei Schuppenflechte oder Neurodermitis. Migränepatienten und Patienten mit depressiven Verstimmungen berichten ebenfalls von Verbesserungen. Gerade bei letztgenannter Gruppe kommt es in vielen Fällten zu einer deutlichen Verbesserung des oftmals gestörten Schlafverhaltens. Sportler gehen nach dem Wettkampf gerne in die Eiskabine, um die Regenerationsphase zu verkürzen. Durch die Ganzkörperkältetherapie können Sie auch eine Diät gut unterstützen. Pro Anwendung ist eine Verbrennung von bis zu 700 kcal möglich. Klienten und Patienten berichten von einem strafferen Gewebe und reduzierter Cellulite. Das Hautbild fühlt sich nicht nur verjüngter und verfeinerter an – der Effekt ist auch sichtbar. Besonderheit in unserer Praxis Zur noch besseren Diagnostik und Verständnis für die unterschiedlichen Beschwerdebilder unserer Patienten setzen wir in unserer Praxis auf Vorher-Nachher-Wärmebildaufnahmen (WB-Diagnostik). Sie zeigen die Wärmeverteilung des Körpers und damit, ob Körperregionen besonders stark durchblutet werden. Denn das kann auf eine Verspannung oder sonstige Beeinträchtigung hindeuten. Wir wissen, dass die Regionen des Körpers stärker durchblutet werden, in denen Patienten „Probleme“ haben. Gerade für weiterführende Behandlungen, wie die Physiotherapie oder die Osteopressur, sind solche Erkenntnisse sehr hilfreich. Mitunter ein Mehrwert, den unsere therapeutische Praxis liefert.  
Erste Ganzkörperkältetherapie in Form der Eiskabine in Bonn
ADRESSE Praxishaus Theuerzeit GbR Pützchens Chaussee 148 53229 Bonn
KONTAKT Telefon: 0228 947 97 44 Mail: info@praxis-theuerzeit.de

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